Satzung

Präambel

Der Verein möchte einen Initiativbeitrag aus dem Kreis kulturinteressierter Menschen zur Förderung der Kultur in Potsdam, insbesondere Theater, Literatur, Bildende Kunst und Musik, leisten. Der Verein möchte integrativ am Kulturleben in Potsdam mitwirken.

Intention des Vereins ist es, regelmäßige Veranstaltungen an wechselnden Orten mit Saloncharakter durchzuführen.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1)  Der am 21.07.2004 gegründete Verein trägt den Namen “Salon- eine Potsdamer Kulturinitiative”. Nach Eintragung in das Vereinsregister trägt er den Zusatz e.V..

(2)  Der Verein wurde am 15.04.2005 unter der Nummer VR2578P in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Potsdam eingetragen.

(3)  Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins

(1)  Der Verein ist eine humanistische, parteipolitische und konfessionell unabhängige und eigenständig arbeitende Organisation.

(2)  Zweck des Vereins ist die Förderung der Kultur.

(3)  Der Satzungszweck Wird insbesondere durch folgende Aufgaben verwirklicht:

a) Organisation und Durchführung von kulturellen Veranstaltungen, insbesondere von Theatervorsteilungen von Shakespearestücken.

Die kulturellen Veranstaltungen sollen an verschiedenen Orten in Potsdam und Umgebung stattfinden und u. a. Zur Forderung der Kommunikation und Kooperation zwischen Kulturinitiativen und Künstlern beitragen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1)  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.

(2)  Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3)  Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

(4)  Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

(5)  Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seiner steuerbegünstigten Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken Zu verwenden. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung ür kulturelle Zwecke.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

(1)  Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die den Zweck des Vereins fördern wollen.

(2)  Über den Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.

(3)  Personen, denen der Verein für herausragende Verdienste um den Vereinszweck besondere Hochachtung und Dankbarkeit erweisen will, können auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1)  Die Mitgliedschaft endet

a) durch freiwilligen Austritt;

b) durch Streichung von der Mitgliederliste;

c) durch Ausschluss aus dem Verein;

d) mit dem Tod des Mitglieds;

(2)  Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand. Er ist nur zum Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig.

(3)  Ein Ausschluss erfolgt, wenn ein Mitglied

a) erhebliche Beitragsrückstände trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht innerhalb von zwei Monaten beglichen hat;

b) dem Verein vorsätzlich oder grob fahrlässig materiell oder im Ansehen geschadet hat;

c) sich Eigentum des Vereins widerrechtlich zugeeignet hat oder widerrechtlich sich oder einem anderen wirtschaftliche Vorteile verschafft hat. Der Vorstand leitet nach Anhörung des betreffenden Mitgliedes und nach eingehender Prüfung des Sachverhaltes das Ausschlussverfahren ein.

(4)  Mit Beendigung der Mitgliedschaft ist zeitweise überlassenes Vereinseigentum zurückzugeben.

(5)  Anspruch auf Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen besteht nicht.

§ 6 Mitgliedsbeiträge und freiwillige Zuwendungen

Die Mittel Zur Finanzierung des Vereinszwecks werden durch jährliche Beiträge und freiwillige Zuwendungen aufgebracht. Der Beitrag wird jährlich zum 31.01. des jeweiligen Geschäftsjahres fällig. Die Höhe der Beiträge legt die Beitragsordnung fest.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

§ 8 Der Vorstand

(1)  Der Vorstand des Vereins besteht aus fünf Personen, nämlich dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.

(2)  Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden oder einen seiner Stellvertreter vertreten. Die Alleinvertretung der o.g. Personen wird durch eine Geschäftsordnung, die sich der Vorstand gibt, im Einzelnen beschränkt.

(3)  Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder.

(4)  Der Vorstand hat vor allem folgende Aufgaben:

a) Führung der Geschäfte des Vereins;

b) Vorbereitung und schriftliche Einberufung der Mitgliederversammlung;

c) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;

d) Aufstellung eines Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr;

e) Buchführung; Erstellen des Jahresberichtes;

f) Beschluss über die Aufnahme, Streichung und Ausschließung von Mitgliedern; Führen der Mitgliederliste

g) Beschlussfassung über Änderung der Satzung, über die Auflösung des Vereins und die Erweiterung des Vereinszweck im Rahmen gemeinnütziger Aufgaben.

(5)  Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Ein Vorstandsbeschluss kann in besonderen Fällen auf schriftlichen Weg gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren erklären.

(6)  Über jede Vorstandssitzung ist ein Themen- und Beschlussprotokoll zu fertigen.

§9 Die Mitgliederversammlung

(1)  Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr, möglichst in der ersten Hälfte jeden Kalenderjahres, statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und des Versammlungsortes einberufen.

(2)  In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied, welches das 18. Lebensjahr beendet hat – auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme.

(3)  Allein die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das laufende Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes;

b) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer;

c) Wahl der Ehrenmitglieder;

d) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins;

(4)  Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.

(5)  Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig

(6)   Für die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ist eine  Mehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich. Im Übrigen genügt die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

(7)  Über jede Mitgliederversammlung ist ein Themen- und Beschlussprotokoll zu fertigen, welches vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer, bei dessen Abwesenheit von einem aus den anwesenden Mitgliedern bestimmten Protokollanten, unterzeichnet wird.

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