Veranstaltungen 2011

Januar 2011
Neujahrsempfang bei Friedericke Sehmsdorf

Februar 2011
„Mein Leben mit Hildegard Knef“ – Markus Neumann erzählt

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1992, im Alter von 15 Jahren, interviewt der Schülerzeitungsredakteur Markus Neumann eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen der Nachkriegszeit: Hildegard Knef. Die 66-Jährige schließt den sympathischen Jungen sofort in ihr Herz. Bis zu ihrem Tod im Jahre 2002 verbinden Hildegard Knef und Markus Neumann zehn Jahre tiefer Freundschaft.

März 2011
SalonlöwInnen unter sich:
Mein persönlicher Bezug zu Potsdam und welcher Ort eine besondere Bedeutung für mich hat

April 2011
„Hinter der Mauer – Glienicke, Ort der deutschen Teilung“. Ein Ausstellungskonzept von und mit Manuela und Jens Arndt

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Anlässlich des fünfzigsten Jahrestages des Mauerbaus kuratierte von Juni bis Oktober 2011Jens Arndt in Zusammenarbeit mit Manuela Arndt die Ausstellung „ Hinter der Mauer“ in der Orangerie Klein Glienicke. Dramatische Fluchten, zerrissene Familien, absurde Sicherheitsbestimmungen im Alltag und massive Bespitzelung der Bewohner in dieser Mini-DDR waren die Kernthemen. Kaum an einem anderen Ort war die Absurdität der Mauer so im Alltag verhaftet wie in Klein-Glienicke. Das einst so idyllische 500-Einwohner Dorf gehörte nach der Teilung zum Gebiet der DDR und war ringsum von der Mauer und dem „Westen“ umgeben. Nur über eine schmale Brücke ist der Ort von Babelsberg aus erreichbar. Ein Hotspot im Kalten Krieg. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen eine Fülle von großformatigen Fotos und sparsamen Texten, aber vor allem Geschichten von Zeitzeugen, die ihr spannendes, individuelles Erleben der Mauer an diesem besonderen Ort schilderten. Veranstalter war die Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit der Stiftung preußische Schlösser und Gärten in Berlin und Brandenburg.

Mai 2011
„Engel in Potsdam“ – eine Einführung von Prof. Dr. Johann Evangelist Hafner

Prof. Dr. Johann Ev. Hafner ist seit 2004 Professor für Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Christentum an der Universität Potsdam und seit 2010 Dekan der Philosophi-schen Fakultät. Zu seinen Forschungsgegenständen zählen das Christentum in der Antike, die Gnosis, das Engelsmotiv und die Religionstheorie.

Juni 2011
„Die Alexandrowka – Architektur und Geschichte“ mit Führung von Dipl.-Ing. Thomas Sander

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Nördlich der Stadt Potsdam liegt das Dorf „Russische Kolonie Alexandrowka“. Dieses besteht aus 13 Holzhäusern, die im Jahr 1826 auf Wunsch des preußischen Königs, Fried-rich Wilhelm III., im russischen Stil erbaut wurden. Die Anlage diente als Heim für die russischen Sänger des ersten preußischen Garderegiments.

Das Russische Dorf Alexandrowska ist einzigartig in der Welt und seit 1999 Teil des Welt-kulturerbes. Heute arbeiten Denkmalschützer, Restauratoren und die Eigentümer der Häuser gemeinsam an der aufwendigen Sanierung des Baudenkmals. Die einst schönen Gebäude des russischen Dorfes sollen vor dem endgültigen Verfall bewahrt und originalgetreu rekonstruiert werden.

Oktober 2011

„Neue Töne im alten Talitha Kumi“ – ein Film von Uwe Dieckhoff

Um zusammen mit anderen ein Musikstück aufzuführen, muss man zuallererst einmal lernen, den anderen zuzuhören. Musik wird so zu einem Mittel, um die Kommunikation, gegenseitiges Verstehen und Toleranz zu verbessern. Der Film von Uwe Dieckhoff zeigt Ihnen das pädagogische Konzept, das dahinter steckt und in dessen Mittelpunkt, neben guter Ausbildung, der friedliche Umgang miteinander, humanistische Werte und der Respekt vor anderen Religionen steht. Der neue Musiklehrer Hans Niehaus ist zum ersten Mal in Palästina und freut sich schon monatelang auf seine bevorstehende Aufgabe. Die Ausbildungsstät-te, an der er arbeitet, ist mittlerweile die renommierteste deutsch-internationale Schule in den palästinensi-schen Autonomiegebieten – gelegen in einer Region, in der Juden, Christen und Muslime sich immer wie-der gegenseitig bekämpfen.
Über den Musikunterricht hinaus gibt der Film besondere Einblicke in das Konzept der Streitschlichtung sowie in den Aufbau von demokratischen Strukturen.

November 2011
Gedichte von Konstantin und Kornelius Keulen, gelesen von Frank-Volker Merkel in der Villa Ritz

Kornelius und Konstantin sind Zwillinge, heute 26 Jahre alt, beide Autisten. Seit ihrer Geburt haben sie zu niemandem ein Wort gesagt. /haben sie nie ein Wort mit jemanden gewechselt. Dennoch ist es ihnen gelungen nach dem Abitur im Jahr 2004 an der Universität Potsdam ein Studium der Philosophie und Geschichte zu absolvieren.

„Die Uni ist für uns ein Ort des Kennenlernens von wissenschaftlichem Denken. In einer Zeit des Inneren Überlegens, ob wir nach außen gehen oder in uns bleiben sollen, hat die Uni uns den Weg geöffnet, bei-des leben zu können“, schreiben die Zwillinge.

Bereits 2003 veröffentlichten die außergewöhnlichen Brüder ihr Buch „Zu niemandem ein Wort“ und veröf-fentlichten Werke der Lyrik und kleine Prosastücke in der „schreib“ – eine Zeitschrift für junge Literatur der Universität Potsdam.

Dezember 2011
Weihnachtsessen in der Trattoria Pane e Vino